Fra­gen & 
Ant­wor­ten

Mitarbeitende

Welche Ausbildung benötige ich, um in der ambulanten Altenpflege arbeiten zu können?

Pfle­ge­kräf­te kön­nen mit ver­schie­de­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen arbei­ten, die eine Aus­wir­kung auf die Tätig­kei­ten haben, die die Pfle­ge­kräf­te ver­rich­ten dür­fen. Auch als unge­lern­te Kraft kann man in der Pfle­ge tätig sein. Die Tätig­kei­ten, die durch­ge­führt wer­den dür­fen, sind aber ent­spre­chend limitiert.

Aus­ge­bil­de­te Pfle­ge­as­sis­ten­tin­nen und ‑assis­ten­ten sowie Pfle­ge­fach­frau­en und –män­ner  haben dage­gen mehr Möglichkeiten.

 Außer­dem kön­nen auch ande­re Berufs­grup­pen als Pfle­ge­kraft arbei­ten und dür­fen ähn­li­che Tätig­kei­ten, wie eine Pfle­ge­fach­kraft ver­rich­ten – zum Bei­spiel medi­zi­ni­sche Fachangestellte.

Wie werde ich bei der Häuslichen Kranken- und Altenpflege eingearbeitet?

Jede neue Mit­ar­bei­te­rin und jeder neue Mit­ar­bei­ter bekommt eine erfah­re­ne Kraft an ihre/seine Sei­te gestellt. Die­se unter­stützt bei der Ein­ge­wöh­nung in die neue Arbeits­um­ge­bung und erläu­tert betrieb­li­che Abläu­fe. Der Ein­ar­bei­tungs­stan­dard der Häus­li­chen Kran­ken- und Alten­pfle­ge stellt dabei sicher, dass kein The­men­ge­biet aus­ge­las­sen wird.

Fest­ge­leg­te Zwi­schen­ge­sprä­che mit der Team­lei­tung erleich­tern das gegen­sei­ti­ge Ken­nen­ler­nen und bie­ten eine geschütz­te Umge­bung, um mög­li­che Schwie­rig­kei­ten anzu­spre­chen und gemein­sam zu lösen.

Kann ich bei der Häuslichen Kranken- und Altenpflege zur Probe arbeiten oder ein Praktikum absolvieren?

Wir freu­en uns immer dar­auf neue Gesich­ter ken­nen­ler­nen zu dür­fen! Daher ist ein Prak­ti­kum bei der Häus­li­chen Kran­ken- und Alten­pfle­ge mög­lich und gern gese­hen. Auch das Arbei­ten zur Pro­be, bevor ein Arbeits­ver­trag unter­schrie­ben wird, ist eine tol­le Mög­lich­keit, um sich vor­ab ken­nen ler­nen zu können. 

Hier geht es zum Kon­takt­for­mu­lar.

Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für mich?

In der unter­neh­mens­ei­ge­nen BL Aka­de­mie wer­den zahl­rei­che Fort­bil­dungs­mög­lich­kei­ten ange­bo­ten. Die­se rei­chen von fach­li­cher Wei­ter­bil­dung (zum Bei­spiel zur geron­to­psych­ia­tri­schen Fach­kraft) bis zur per­sön­li­chen Ent­wick­lung (zum Bei­spiel im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Umgang mit Konflikten).

Mit­ar­bei­ten­de der Häus­li­chen Kran­ken- und Alten­pfle­ge kön­nen die Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te kos­ten­los und nach indi­vi­du­el­len Vor­lie­ben nutzen.

Muss ich bei der Arbeit auf spezielle Kleidung achten?

Egal, ob groß oder klein, jung oder alt, täto­wiert und mit bun­tem Haar oder schlich­te Ele­ganz – bei uns sind alle will­kom­men! Trotz­dem gibt es eini­ge Din­ge, die auf­grund von Hygie­ne- oder Sicher­heits­aspek­ten beach­tet wer­den müs­sen. So sind zum Bei­spiel lackier­te Fin­ger­nä­gel eine Brut­stät­te für Kei­me, die es zu ver­mei­den gilt.

Schmuck, Pier­cings oder lan­ge Haa­re, die nicht zum Zopf gebun­den sind, stel­len eine Gefahr für die Pfle­ge­kraft dar, da sie gegrif­fen wer­den oder sich ver­ha­ken kön­nen. Daher soll­te wäh­rend der Arbeits­zeit auf Schmuck ver­zich­tet wer­den, Pier­cings kön­nen abge­klebt werden.

Benötige ich ein eigenes Auto?

Mit­ar­bei­ten­de im Pfle­ge­dienst der Häus­li­chen Kran­ken- und Alten­pfle­ge benö­ti­gen kein eige­nes Auto – nur einen Füh­rer­schein. Die Fahr­zeu­ge wer­den von der Häus­li­chen Kran­ken- und Alten­pfle­ge zur Ver­fü­gung gestellt. Außer­dem küm­mert sich ein fir­men­ei­ge­ner KFZ-Meis­ter um die Instand­hal­tung der Fahr­zeu­ge, sodass bei Wind und Wet­ter eine siche­re Fahrt gewähr­leis­tet ist.

Kundinnen/Kunden

Welche Leistungen lassen sich über die Pflegekasse abrechnen?

Neben der Grund­pfle­ge (z.B. Hil­fe beim Anklei­den) und Behand­lungs­pfle­ge (z.B. Anzie­hen von Kom­pres­si­ons­strümp­fen) kön­nen die soge­nann­ten Pfle­ge­sach­leis­tun­gen auch für Dienst­leis­tun­gen unse­res Betreu­ungs­diens­tes, der Haus­wirt­schaft und der Tages­pfle­ge ein­ge­setzt wer­den. Die Höhe der ein­setz­ba­ren Mit­tel rich­tet sich dabei nach dem Pfle­ge­grad. Natür­lich sind in allen oben genann­ten Berei­chen auch Dienst­leis­tun­gen mög­lich, die über die Leis­tun­gen der Pfle­ge­kas­se hin­aus­ge­hen. Die­se wer­den pri­vat abgerechnet.

Erhalte ich ein verbindliches Angebot?

Wir neh­men uns schon bei den Erst- und Auf­nah­me­ge­sprä­chen viel Zeit für Sie. Schließ­lich geht es dar­um, die für Sie pas­sen­den Leis­tun­gen zu fin­den. Anhand der geführ­ten Gesprä­che wird dann ein ver­bind­li­cher Kos­ten­vor­anschlag erstellt.

Was geschieht bei einer Pflegeunterbrechung?

Kran­ken­haus- oder Reha-Auf­ent­hal­te, aber auch Urlau­be und Aus­flü­ge füh­ren zu einer Unter­bre­chung der Pfle­ge – bei uns kein Pro­blem!  Nach der Rück­kehr kann die Pfle­ge ein­fach wie­der auf­ge­nom­men werden.

Kann ich mich vorab beraten lassen?

Ant­wor­ten zu allen Fra­gen rund um Pfle­ge, Leis­tun­gen der Pfle­ge­kas­sen und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­ten beant­wor­tet Ihnen unse­re Pfle­ge­be­ra­tung. Die­se Bera­tun­gen und Schu­lun­gen wer­den durch die Pfle­ge­kas­sen finan­ziert und sind daher für Sie kostenfrei.